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Für Vielfalt statt Mainstream

Tag der Vielfalt im Quellenhof

Der Aktionstag der Initiative Charta der Vielfalt jährt sich dieses Jahr zum sechsten Mal. Die Geschäftsführung des Neurologischen Rehabiliationszentrums Quellenhof hat das zum Anlass genommen, den Wert der Fülle an Talenten und Erfahrungen, die alle Mitarbeiter tagtäglich einbringen, zu betonen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat sich Sana bereits vor einigen Jahren dazu verpflichtet, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Das eigens zu diesem Anlass gewählte Motto der Sana Kliniken AG lautet in diesem Jahr Wir pflegen Vielfalt. „Gerade im Rehazentrum arbeiten nicht nur vielfältigste Berufsgruppen Hand in Hand für unsere Patienten, sondern auch Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Weltanschauung. Gleichzeitig ist nicht nur die Struktur unserer Mitarbeiter von großer Vielfalt geprägt, sondern auch die der Patienten, die wir tagtäglich in unserem Haus betreuen und behandeln“, erklärt Margarete Janson, Geschäftsführerin des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof. „Mit unserem diesjährigen Motto möchten wir betonen, dass es gerade diese Vielfalt ist, die uns als Reha-Klinik sowie als Verbund stark macht.“

Vor diesem Hintergrund und als Dankeschön an allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Engagement, Mitgefühl und Toleranz, hat Geschäftsführerin Margarete Janson an alle Stationen und Abteilungen bunte, vielfältige Obstkörbe verteilt. Die Obstkörbe, die vom Sana Catering Service vor Ort hergerichtet wurden, waren eine willkommene Erfrischung zum derzeit warmen Wetter im Enztal.

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellehof  und den Sana Kliniken Bad Wildbad arbeiten zusammen rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 22 Nationen. Im gesamten Krankenhaus Verbund sind über 100 verschiedene Nationen vertreten. „Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter bringt Erfahrungen, Werte und Talente in den täglichen Ablauf mit ein“, sagt Margarete Janson. „Und gerade weil wir so mannigfaltige Aufgaben erfüllen, ist es gut, auch unterschiedliche Kulturen, Ansichten und Religionen hier zu vereinen.“

Moderne Pflege im Neurologischen Rehabilitationszentrum (NRZ) Quellenhof und in den Sana-Kliniken Bad Wildbad

– aktivierend und fördernd –

Der in den Medien derzeit viel diskutierte Pflegenotstand kann unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Einer ist die hohe körperliche Belastung der Pflegenden und die damit verbundene Problematik, seinen Körper auch jenseits des fünfzigsten Lebensjahres fit zu halten und keine körperlichen Defizite hinnehmen zu müssen. Hier kann man technisch eine Reihe von Maßnahmen treffen wie z. B. die Anschaffung von Pflegebetten, die eine je nach Pflegeaufgabe richtige Arbeitshöhe ermöglichen. Diese Notwendigkeit ist der Sana-AG bekannt und Zug um Zug werden die Arbeitsbedingungen geschaffen. Ein anderer Aspekt ist es, die Pflegenden zu befähigen, ihre schwere Arbeit mit einem Mindestmaß an körperlicher Belastung zu bewältigen und gleichzeitig die Ressourcen der Patienten einzubeziehen, zu nutzen und damit sogar aufzubauen. Die Pflege also als Teil des therapeutischen Teams. Diesem Auftrag werden die beiden Sana Kliniken am Standort Bad Wildbad bereits seit weit über zehn Jahren dadurch gerecht, dass sie jährlich einen Kurs für die Pflegekräfte beider Kliniken zum Thema  „Therapeutisch aktivierende Pflege des Erwachsenen nach erworbenen Hirnschädigungen – Bobath-Konzept“ organisieren und finanzieren. Ermutigt durch die vielen positiven Rückmeldungen der ersten Kurse finden regelmäßig Grund- und Aufbaukurse oder Supervisionswochen unter der Leitung von Gabi Jacobs, Krankenschwester in den SRH Kliniken Langensteinbach, BIKA-Aufbauinstruktorin Vorstandsmitglied der „Bobath-Initiative Kranken- und Altenpflege“ (BIKA) und Klaus Gusowski, Physiotherapeut, Physiotherapieleitung im NRZ Quellenhof, Bobath-Instruktor IBITA statt.

Ende April trafen sich dreizehn Pflegekräfte des NRZ Quellenhof und der Sana Kliniken Bad Wildbad zum zweiten Teil des BIKA-Grundkurses, um die erworbenen Fähigkeiten des ersten Kursteils aufzubauen und weitere Fertigkeiten in der therapeutisch aktivierenden Pflege schwer erkrankter neurologischer aber auch orthopädischer und internistischer Patienten zu erwerben. In diesen Kursen steht der Patient im Mittelpunkt, weshalb auch an jedem Morgen die Pflege der im Haus befindlichen Patienten unter Anleitung der Kursreferentin / des Kursreferenten ein existentieller Teil des Ausbildungsprogramms ist. Am eigenen Körper erfahren zudem die Teilnehmer die Leichtigkeit der fachgerechten Arbeit am Patienten aber auch die Ängste und Beschwerden der Patienten kennen, wenn diese Arbeit nicht in hoher Qualität durchgeführt wird. Dabei geht es von der Pflege im Bett, der Versorgung im Bad, den Transfers vom Bett in den Rollstuhl oder zur Toilette bis hin zum Ankleiden in und außerhalb des Bettes.

Diese elementaren pflegerischen Tätigkeiten sind außerdem auch für die Versorgung von geriatrischen Patienten interessant und wichtig. Die Organisation „Zercur“ hat eine Zusatzausbildung zur Pflegefachkraft Geriatrie gestaltet, in der dieser zehntägige BIKA-Grundkurs in seiner vollen Länge anerkannt und seine Stunden auf die 520 Pflichtstunden der Ausbildung angerechnet werden. Somit wird auch der nächsten gesellschaftlichen Realität, dem Zuwachs an geriatrischen Problemstellungen, Rechnung getragen. Kein Wunder also, wenn die Kolleginnen des Akuthauses der Sana Kliniken Bad Wildbad ebenfalls von den Inhalten profitieren. Denn auch hier ist eine hohe Zahl geriatrischer Patienten mittlerweile Alltag geworden.

In zehn Kurstagen wuchs eine gute Gemeinschaft zusammen, wurden Schwierigkeiten des Pflegealltags benannt und gelöst und in beeindruckender Weise Ideen gefunden und Hilfestellungen zu schwierigen Alltagssituationen der Pflegekräfte gegeben. Dabei zeichnete sich Gabi Jacobs als in vielen medizinischen Bereichen versierte Pflegekraft und langjährige Referentin aus, während Klaus Gusowski die therapeutischen Aspekte stärkte.

Pflege und Therapie rücken zusammen, Interdisziplinarität wird gelebt und der Patient mit seinen Wünschen und Nöten in den Mittelpunkt gerückt. Die Befähigung zur Selbsthilfe steht immer im Vordergrund. Die therapeutisch aktivierende Pflege ermöglicht ihnen die Erreichung der zu Beginn gemeinsam benannten Pflegeziele. Der ehemalige Pflegegrundsatz „Satt und sauber“ wird um einen wichtigen Bereich erweitert.

Klaus Gusowski
ltd. Physiotherapeut, Bobath-Instructor IBITA

Medizinische Fortbildung

Thema: „Kraftfahreignung bei Multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen“

Mittwoch, 20.06.2018
16.00-18.00 Uhr

Kleiner Festsaal, NRZ Quellenhof

Referenten
Prof. Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt, NRZ Quellenhof
Heike Meißner, Ltd. Neuropsychologin, NRZ Quellenhof
Carsten Seidler, Leiter PARAVAN, Fahrschule Heidelberg

Quellenhof im SWR Fernsehen

SWR Dokumentation „Fahrradfieber –wie Zweiräder die Welt erobern"

Wie Therapiebikes, auch Pedelec, genannt für Patienten mit Handicap zum Erhalt der Mobilität eingesetzt werden können, zeigen Prof. Dr. Flachenecker, Chefarzt des Neuro-logischen Rehabilitationszentrum Quellenhof, und sein Therapeutenteam in der SWR Dokumentation „Fahrradfieber –wie Zweiräder die Welt erobern". Zu sehen am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, um 15:45 Uhr im SWR Fernsehen.

Die 90 minütige SWR Dokumentation „Fahrradfieber – wie Zweiräder die Welt erobern" erzählt die Erfolgsgeschichte dieser Mannheimer Erfindung. Als Karl von Drais am 12. Juni 1817 mit seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen und zurück fährt, läutet er damit den Beginn der pferdelosen Mobilität ein. Heute, zwei Jahrhunderte später, gibt es unzählige ver-schiedene Fahrradmodelle und –typen.

Die zwei-, drei- oder vierrädrigen Pedelecs, die sich auch im Portfolio des Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad befinden, verbinden Medizin- mit Fahrradtechnik und werden speziell an die Wünsche und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst. So bleiben Menschen mit Multipler Sklerose, Schlaganfall und anderen Erkrankungen mit körperlichen Einschränkungen trotz ihres Handicaps mobil.

Die Dokumentation wurde am Pfingstmontag, 21. Mai von 15.45 bis 17.15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt und ist ab sofort in der Mediathek zu sehen.



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