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Quellenhof im SWR Fernsehen

SWR Dokumentation „Fahrradfieber –wie Zweiräder die Welt erobern"

Wie Therapiebikes, auch Pedelec, genannt für Patienten mit Handicap zum Erhalt der Mobilität eingesetzt werden können, zeigen Prof. Dr. Flachenecker, Chefarzt des Neuro-logischen Rehabilitationszentrum Quellenhof, und sein Therapeutenteam in der SWR Dokumentation „Fahrradfieber –wie Zweiräder die Welt erobern". Zu sehen am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, um 15:45 Uhr im SWR Fernsehen.

Die 90 minütige SWR Dokumentation „Fahrradfieber – wie Zweiräder die Welt erobern" erzählt die Erfolgsgeschichte dieser Mannheimer Erfindung. Als Karl von Drais am 12. Juni 1817 mit seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen und zurück fährt, läutet er damit den Beginn der pferdelosen Mobilität ein. Heute, zwei Jahrhunderte später, gibt es unzählige ver-schiedene Fahrradmodelle und –typen.

Die zwei-, drei- oder vierrädrigen Pedelecs, die sich auch im Portfolio des Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad befinden, verbinden Medizin- mit Fahrradtechnik und werden speziell an die Wünsche und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst. So bleiben Menschen mit Multipler Sklerose, Schlaganfall und anderen Erkrankungen mit körperlichen Einschränkungen trotz ihres Handicaps mobil.

Die Dokumentation wurde am Pfingstmontag, 21. Mai von 15.45 bis 17.15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt und ist ab sofort in der Mediathek zu sehen.

Neue Wege bei der Multiplen Sklerose

Das 14. Quellenhof-Symposium am 05.05.2018 in Bad Wildbad lieferte neueste Einblicke in Grundlagenforschung und Therapiestudien und widmete sich der Frage, wie diese Erkenntnisse für die Behandlung der Multiplen Sklerose nutzbar gemacht werden können.

Rund 60 Ärzte, Pflegemitarbeiter und Therapeuten versammelten sich trotz des sommerlichen Wetters im gut gefüllten kleinen Festsaal des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof, um sich über die neuesten Erkenntnisse von Grundlagenforschung, Neurorehabilitation und klinischen Therapiestudien aus erster Hand informieren zu lassen. Renommierte Wissenschaftler und Experten aus der ganzen Bundesrepublik waren der Einladung gefolgt - „von der Ostsee bis zum Berchtesgadener Land“, wie die Geschäftsführerin, Frau Margarete Janson, in ihrer einleitenden Begrüßung betonte. Durch das Programm mit dem Titel „Neue Wege, neue Hoffnung – aktuelles zur Multiplen Sklerose“ führte Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof.

Den Vortragsreigen eröffnete Prof. Dr. med. Uwe K. Zettl, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Rostock. Vor dem Hintergrund des Mikrobioms, das mit 1 – 2 kg Darmbakterien und 100 Billionen Zellen wesentlich mehr genetische Informationen als der menschliche Organismus enthält, schilderte er sehr anschaulich die Schwierigkeiten der Grundlagenforschung, aber auch künftige Therapieansätze, die sich daraus ergeben könnten. In seinem Referat mit dem Titel „Neue Wege in der Neurorehabilitation“ prägte Prof. Dr. med. Peter Rieckmann, Chefarzt der Fachklinik für Neurologie, Medical Park Loipl in Bischofswiesen den Begriff der „integrativen Neurologie“ und gab dafür eine Reihe von Beispielen aus der Neurorehabilitation. Die Möglichkeiten, aber auch Risiken und Nebenwirkungen sowohl der schubförmigen, aber auch der progredienten MS wurden von Prof. Dr. med. Jürgen Faiss, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Fachklinikums Teupitz, und Dr. med. Frank Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Krankenhauses Martha-Maria Halle-Dölau beleuchtet. Abschließende berichteten Verena Hartung, Sportwissenschaftlerin am Department für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen-Nürnberg, und Klaus Gusowski, Leitender Physiotherapeut des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof, über die positiven Wirkungen von Sport und Bewegung bei der MS. Dabei wurden auch die Ergebnisse einer kürzlich abgeschlossenen Studie im Quellenhof zum internet-basierten Training vorgestellt, mit dessen Hifle die positiven Effekte der stationären Rehabilitation auf Fatigue, Lebensqualität und Gehvermögen bis zu 6 Monate nach Entlassung aufrecht erhalten werden konnten.

Die lebhaften Diskussionen mit den Referenten zeigten das hohe Interesse der Zuhörer an den unterschiedlichen Themen und trugen zu einem informativen Meinungs- und Gedankenaustausch bei. In seinem Schlusswort dankte Prof. Dr. med. Peter Flachenecker nochmals den Referenten, aber auch den Organisatoren und Sponsoren der Veranstaltung sowie den Teilnehmern für ihr Kommen und reges Interesse.

Bis(s) zur Borreliose – Was tun bei einem Zeckenbiss?

Wie man einen Zeckenbiss diagnostizieren und behandeln kann

Kaum ist der Frühling da und die Temperaturen angenehm, tummeln sie sich massen-weise in Wiesen und Wäldern: Zecken.

Oftmals bleibt der Zeckenbiss aber unerkannt, der Übeltäter ungesehen, doch die Borre-liose-Erkrankung tritt später auf. Professor Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neuro-logischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad erklärt, wie diese diagnostiziert und behandelt werden kann.

„Nach dem Biss einer infizierten Zecke können die ersten Anzeichen einer Borreliose schon nach kurzer Zeit oder erst nach Wochen oder Monate auftreten – dann, wenn dieser längst vergessen ist. Das macht es unter Umständen für den Betroffenen so schwierig, die Symptome auf diesen Biss zurück zu führen", erklärt Professor Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neurolo-gischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad. Die Borreliose (oder „Lyme-Erkrankung") hat viele Facetten, vom wandernden „roten Hof" („Erythema migrans") über Kopf-, Muskel- bis hinzu Rückenschmerzen. Auch Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen sind keine Seltenheit. Bei den letztgenannten Fällen spricht man von einer Neuroborreliose. Bei einer Meningitis (Hirnhautentzündung) kann es neben Kopfschmerzen zur Nackensteifigkeit und zu hohem Fieber kommen.

„Im Rahmen eines Hirnnervenbefalls kann es auch zu einer Gesichtslähmung kommen, einsei-tig oder sogar beidseitig. Oft wird dann fälschlicherweise an einen Schlaganfall gedacht", berichtet Professor Flachenecker aus der Praxis. Ob tatsächlich eine Borreliose oder Neuroborreliose vorliegt kann neben der klinisch-neurologischen Untersuchung, mittels einer Blut- oder Liquoruntersuchung festgestellt werden. „Im Fall eines positiven Befundes kann sofort eine zielgerichtete Therapie begonnen werden", so der Chefarzt weiter.

Wird die Borreliose rechtzeitig erkannt, schafft meist eine Antibiotika-Therapie Abhilfe. Bei einer fortgeschrittenen Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks können jedoch auch Schäden zurück bleiben. Der erfahrene Chefarzt rät deshalb, im Zweifelsfall immer rechtzeitig den Arzt aufzusuchen, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden.

Was tun bei einem Zeckenbiss?

Entdeckt man eine Zecke, sollte diese mit einer Pinzette oder einer Zeckenzange möglichst schnell entfernt werden. Dabei gilt:

  • Die Zecke so nah am Kopf fassen wie möglich und niemals am vollgesogenen Körper.
  • Die Zecke mit gleichmäßigem Zug gerade herausziehen.
  • In der Haut verbleibendes Mundwerkzeug, wenn möglich, entfernen. Falls dies nicht möglich sein sollte, kann es auch in der Haut verbleiben und wird vom Körper mit der Zeit abgestoßen.
  • Desinfektion der Stelle mit einem Desinfektionsmittel.
  • Darauf achten, dass die Zecke nicht gequetscht wird, sonst kann mit Erregern infizierter Speichel oder Darminhalt schneller übertragen werden.
  • Die Zecke niemals mit Öl, Klebstoff oder gar Nagellack bedecken.

Zecken sollten möglichst bald entfernt werden. In der Regel werden Borrelien erst nach 16-24 Stunden übertragen, wird die Zecke schnell entfernt, ist also das Übertragungsrisiko der Borreliose-Erreger gering.

Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof erhält erneut Polio-Zertifikat

Quellenhof für weitere 3 Jahre als für Polio-Patient/-innen geeignete Reha-Klinik zertifiziert

Nach erneuter, erfolgreicher Prüfung hat der Bundesverband Poliomyelitis e. V. den Quellenhof für weitere 3 Jahre als für Polio-Patient/-innen geeignete Reha-Klinik zertifiziert.

Die Prüfung erfolgt nach den Kriterien des medizinisch-wissenschaftliche Beirats des Bundesverbands und umfasst Qualitätsstandards wie die Struktur- und Prozessqualität, sowie die Qualifikation der Ärzte, Therapeuten und des Pflegepersonals. Zudem fließen die Auswertungen der vom Bundesverband Poliomyelitis e. V. erarbeiteten Fragebogen zur stationären Rehabilitation mit ein, die jede zertifizierte Klinik den Polio-Patient/-innen aushändigen sollte.

Damit gehört der Quellenhof zum vierten Mal in Folge zu einer kleinen exklusiven Gruppe von zertifizierten Post-Polio-Rehakliniken in Deutschland.



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Der Sana Pflegeanspruch

Barriere gegen Verbreitung von Keimen

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