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Walking good

Sana-Team läuft beim Liebenzeller Firmenlauf vorne mit

Jedes Jahr findet der Firmenlauf in Bad Liebenzell statt, bereits zum siebten Mal. Inzwischen ist es Tradition geworden, dass auch ein Sana-Team aus Mitarbeitern des Quellenhofs und der Sana Klinik Bad Wildbad teilnimmt.

10 auf einen Streich

Zehn Läuferinnen und Läufer des Sana-Teams stellten sich den anderen Firmenmannschaften. Wie auch schon in 2018, räumten die fitten Sana-Sportlerinnen – in der Paradedisziplin „Walking“ - wieder einmal ab. So erlief Patricia Lindecke in 39:44 Minuten den zweiten Platz bei den Frauen. Zusammen mit Brigitte Bott und Heidi Richter langte es in der Team-Wertung mit 2:06:06 zum dritten Platz.

Auch die Sana-Männer gaben ein prima Bild ab, vor allem Sebastian Lindecke, 15-Jähriger Sohn der Zweitplatzierten, siegte in der Altersklasse U18. Am Ende des Abends waren alle glücklich und erschöpft, und sich einig, auch in 2020 wieder an den Start zu gehen.

Stäffeleslauf mit MS

Patientin des Quellenhofs nimmt teil
Bild: Yvonne Speer beim Stäffeleslauf

Patientin des Quellenhofs - Yvonne Speer - nimmt trotz Multipler Sklerose (MS) am Stäffeleslauf an Deutschlands längster Treppe teil und ist bereits vor dem Ziel eine Siegerin.

Per Zufall hat Yvonne Speer das Plakat zum Stäffeleslauf in Bad Wildbad entdeckt. Die 48-Jährige aus Inzlingen am Dreiländereck von Deutschland, Schweiz und Frankreich, ist gerade im Quellenhof in Reha. Bereits zum dritten Mal ist sie in Bad Wildbad zur Behandlung ihrer MS, die sie vor 28 Jahren diagnostiziert bekam.

Die vitale Frau, die als Wanderführerin sportlich aktiv ist, wusste gleich, dass sie an diesem außergewöhnlichen Lauf mitmachen will. Chefarzt Prof. Dr. Peter Flachenecker erteile ihr nach Absprache auch die ärztliche Genehmigung für ihr ambitioniertes Vorhaben.

Im Training, bei dem die Bergbahn für alle Trainingsbegeisterten gesperrt wurde, konnte Frau Speer die ungewohnte Strecke gleich testen. Ihr Motto: Kontinuität – laufen, laufen, laufen, bis man ankommt. „Alle haben mich überholt, aber ich bin trotzdem weitergelaufen“ schildert sie. Ihre Trainingszeit der 1987 Stufen sei für sie nebensächlich. Wichtig sei für sie das Gefühl, und das war „Super“. Den Muskelkater am nächsten Tag verheimlicht sie nicht, „den hat man schon gemerkt“. Die letzte Trainingsmöglichkeit vor dem Lauf ließ sie deshalb sausen und schonte sich stattdessen.

Ausgeruht, aber aufgeregt ging sie in den Wettkampf, an der mit bis zu 52% Steigung steilen Treppe: „Mein Herz hat bis obenhin geklopft“. Um 19:45 Uhr war es dann so weit: Yvonne wurde auf die 300 Meter hohe „Wand“ geschickt. Dabei wurde sie von den Fans an der Strecke - teilweise sogar mit Vornamen - angefeuert. 26:34 Minuten später erreichte sie voller Adrenalin und Stolz das Ziel, und wurde von einigen Quellenhof Mitarbeitern begrüßt, die als „Team Sana“ teilnahmen. Ihr Bekannter versorgte die „Finisherin“ gleich mit einem kühlen Bier, das einigen Feuerwehrangehörigen nicht unverborgen blieb: „Das könnten wir jetzt nicht“, scherzte ein Feuerwehrmann, der in voller Montur auch mitgelaufen war.

„Das hat so Spaß gemacht“, äußert sich die Sportlerin und blickt gleich in die Zukunft: „Ich mache privat normal mehr, das war noch nicht mein Limit“. Ihren nächsten Reha-Aufenthalt will die Fünftplatzierte ihrer Altersklasse wieder in den Mai legen, dem Monat des Bad Wildbader Stäffeleslaufs.

Yvonne Speer hat, wie der Lauf zeigt, die Krankheit inzwischen voll akzeptiert - das war aber nicht immer so schildert sie: „Mit Anfang 20 wurde ich anfänglich wie eine Schlaganfallpatientin behandelt, da MS in den 1980-Jahren noch nicht so bekannt war. Erst 1991 sei die Diagnose MS offiziell gestellt worden und dann erst behandelt worden. In dieser Phase prägten Depressionen ihren Alltag. Das Schlüsselerlebnis sei eine Begegnung mit einer Frau im Rollstuhl gewesen, die ihr neuen Lebensmut geschenkt hat. Seitdem hadert sie nicht mehr: „Ich genieße das Leben und mache das Beste draus“. Nur einen Freund, das hätte sie schon gerne, schildert die sympathische Frau.

Quellenhof „lichtdurchflutet“

Aquarellausstellung der Künstlerin Jutta Maier im Quellenhof

Ab 1. Juni 2019 ist die Aquarellausstellung „lichtdurchflutet“ der Künstlerin Jutta Maier im Quellenhof zu sehen. Zarte und lichtdurchflutete Aquarelle können bis zum 31. August 2019 bewundert werden.

Die Helligkeit des Papiers verbindet sich bei Jutta Maiers Arbeiten harmonisch und manchmal auch etwas eigenwillig mit den verwendeten Farben. Überwiegend werden Blumenaquarelle gezeigt - Stadtansichten oder auch „Begegnungen“ ergänzen diese. Ihre Werke sind oft auf das Wesentliche reduziert und warten darauf, vom Betrachter wahrgenommen zu werden.

 Die Kunstaustellung ist noch bis zum 31. August im Erdgeschoß des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof, Kuranlagenallee 2, in Bad Wildbad zu besichtigen.

Tastenakrobaten begeistern Quellenhof

Borota & Knebel faszinieren

Zuletzt war das Duo Borota und Knebel im Quellenhof zu Gast und verzückte das Publikum mit vierhändiger Klaviermusik von Schubert und Bizet. Geladen hatte der Freundeskreis Quellenhof-Klinik e.V.

Welchen anhaltenden Applaus die „gefühlten 80 Finger“ des Pforzheimer Klavierduo Ljiljana Borota und Christian Knebel auslösten war der Ausdruckskraft der beiden exzellenten Spieler geschuldet. Wieder einmal hatte der Freundeskreis Quellenhof-Klinik e.V. in Bad Wildbad seine Mitglieder und die Öffentlichkeit eingeladen. Die eher unbekannten Werke von Franz Schubert und Georges Bizet wurden dem interessierten Publikum durch die kenntnisreiche und spannende Moderation von Christian Knebel näher gebracht. „Man hörte förmlich“, so die Vorsitzende des Freundeskreises Rita Raidt, „wie sich die Natur den Weg in den Frühling bahnt.“ Das spiel- und ausdrucksfreudige Klavierduo nahm die begeisterten Zuhörer mit auf die Reise durch das Lebenswerk des berühmten Romantikers. Ob Ländler oder Gesellschaftsmusik der damaligen Zeit, das hingebungsvolle Spiel mit spannungsgeladenen Passagen ließ die Hörerschaft staunend und begeistert applaudieren.

Das virtuose Spiel von „Borota & Knebel“ fand seine Fortsetzung auch im zweiten Teil des Klavier-Rezital zu vier Händen von Georges Bizet. Locker und fast schwerelos schwebten die Klänge durch den Kleinen Festsaal des Quellenhofs. Der französische Esprit des Komponisten fand im fulminanten Zusammenspiel der beiden Ausnahme-Pianisten seinen Höhepunkt. Nach einer erfrischenden und mitreißenden Zugabe stand bereits fest: Diese Beiden müssen wieder kommen!



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Der Sana Pflegeanspruch

Barriere gegen Verbreitung von Keimen

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