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15. Quellenhof-Symposium

am 13. April 2019 von 9-14 Uhr

 

„Rehabilitation der Multiplen Sklerose – Herausforderungen und Chancen": das ist der Titel des 15. Quellenhof-Symposiums, das sich in diesem Jahr dem Schwerpunkt der Klinik widmet und am 13. April 2019 stattfindet. Trotz der enormen Fortschritte der immuntherapeutischen Möglichkeiten leidet nach wie vor ein erheblicher Anteil der MS-Betroffenen an z. T. erheblichen funktionellen Einschränkungen, die einer zielgerichteten Therapie bedürfen. Hierzu werden im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof nicht nur moderne Rehabilitationsverfahren angewandt, sondern auch neue Therapiemethoden entwickelt und auf deren Wirksamkeit hin überprüft. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen sind Thema des Symposiums: in neun Kurzvorträgen stellen Mitarbeiter und Kooperationspartner die Ergebnisse der zur Zeit im Quellenhof durchgeführten Studien vor. Zudem konnten wir mit Prof. Dr. Ralf Linker und Prof. Dr. Jürg Kesselring zwei herausragende Experten gewinnen, die in Übersichtsvorträgen über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten sowohl der Immuntherapie als auch der Rehabilitation informieren werden.

Das Symposium richtet sich gleichermaßen an Ärzte, Therapeuten und Mitarbeiter der Pflege und soll zu einem regen Informations- und Gedankenaustausch anregen.

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Big Bo(o)m macht MS-Patienten Mut

Erste Ergebnisse zur Wirksamkeit der Musiktherapie bei MS vielversprechend

Das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof hat eine Schlitztrommel „Big Bom“ vom Freundeskreis Quellenhof erhalten. Erste Ergebnisse zur Wirksamkeit der Musiktherapie bei der Multiplen Sklerose (MS) - mit diesem neuen Instrument - sind vielversprechend.

Mit großem „Tam-Tam“ hat der Freundeskreis Quellenhof e.V. die neue Schlitztrommel „Big Bom“ am Dienstag Morgen übergeben. Rita Raidt, Vorsitzende des Freundeskreises überreichte stellvertretend das Instrument an die Musiktherapieabteilung des Quellenhofs. Prof. Peter Flachenecker leitete durch das Programm, welches durch zwei Klavierstücke seiner Tochter Leila Flachenecker musikalisch untermalt wurde.

Susanne Leinberger, die erst kürzlich mit der AMSEL-Ehrennadel ausgezeichnet und seit 2016 als beratendendes Mitglied in den Vorstand des Freundeskreis gewählte wurde, drückte ihren Dank aus. Die 44-Jährige aus Bad Boll bedankte sich bei Prof. Jost Goller und seiner Ehefrau: Aus Liebe zur Musik und ihren Kampf gegen MS verzichteten der Kuratoriumsvorsitzende der Sobek-Stiftung und seine Frau Marianne auf Geschenke zu ihrer Goldenen Hochzeit und riefen zu Spenden für die Musiktherapie auf. Dabei kamen 2.600 € zusammen, die der Musiktherapie des Neurologischen Rehazentrums zu Gute kam. Mit diesem Geld wurde unter anderem das neuen Instrument angeschaftt, das Musiktherapeutin Barbara Weinzierl und Psyhotherapeutin Ann-Christin Weiland vorstellten.

„Das Schlaginstrument „Big Bom“ macht - wie der Name schon impliziert – ein großes Gebrumm. Auf diesem Schlagwerk können nicht nur sitzend, sondern auch liegend Töne bzw. Vibrationen gespielt und wahrgenommen werden. Das Sub-Bass-Intrument kann mit insgesamt 8 tiefen und dumpfen Tönen zum Klingen gebracht werden und wurde speziell für die Musiktherapie zur fühlbaren Schwingungsübertragung entwickelt. Das wummernde Musikintrument wird gezielt im Rhamen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit im Quellenhof eingesetzt.“

Erste wissenschaftliche Therapiebeobachtungen mit der Big Bom im Quellenhof sind vielversprechend: So gibt es erste Hinweise darauf, dass konkrete Verbesserungen im Bereich der Stand- und Gangsicherheit, der körperlichen Aufrichtung, Rumpf- und Beinstabiltiät und einer erhöhten Spannung führen. Die musikalische Intervention mit der Big Bom könnte eine Ergänzung bei der Behandlung von MS-Patienten darstellen, legt eine kleine Beobachtung von 9 MS-Patienten im Quellenhof nahe. Eine kontrollierte, randomisierte Studie mit etwa 60 Patienten, welche im September 2019 startet, soll den wissenschaftlichen Beweis zur Wirksamkeit der Musiktherapie mit der Big Bom bringen.

Quellenhof unter Deutschlands TOP Rehakliniken für Neurologie

Quellenhof wieder ausgezeichnet

Im größten deutschen Qualitätsvergleich für Rehabilitationseinrichtungen zählt der Quellenhof bundesweit erneut zu den führenden Spezialisten im Bereich Neurologie. Dies belegt die neue Reha-Klinikliste 2019 des renommierten Nachrichtenmagazins Focus.

Der Quellenhof ist seit 2017 in der Focus-Klinikliste vertreten und zählt seit zwei Jahren in Folge zu den ausgezeichneten Rehakliniken Deutschlands. „Wir sind stolz erneut zu den ausgezeichneten Kliniken zu gehören. Wir sehen darin eine Bestätigung unserer herausragenden Leistungen und Bemühungen den Patienten stets eine Reha auf höchstem Niveau zu bieten “ sagt Prof. Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt der Klinik.

Um die führenden Rehakliniken in Deutschland zu ermitteln, arbeitet Focus-Gesundheit mit einem unabhängigen Recherche-Institut (MINQ) zusammen. Neben der Befragung von Ärzten, Patientengruppen und Selbsthilfeverbänden sowie Sozialdienstmitarbeitern, werden auch Daten zu den Maßnahmen der Rehabilitationsmedizin, Ausstattung und Service sowie zu Qualitätssicherung, Hygiene und Patientensicherheit untersucht. Von den rund 1.400 Rehakliniken im gesamten Bundesgebiet erhielten schließlich 418 Einrichtungen die Auszeichnung „Top-Rehaklinik“.

Margarete Janson verlässt Sana Klinik Bad Wildbad und Neurologisches Rehazentrum Quellenhof

Geschäftsführerin zieht es in die Heimat

Margarete Janson gibt zum Jahresende die Geschäftsführung der Sana Klinik Bad Wildbad und dem Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof ab. Sie wird ab Januar die Geschäftsführung der Fachklinik 360° in Ratingen übernehmen. Die Einrichtung ist auf die Behandlung orthopädischer und rheumatologischer Erkrankungen spezialisiert. Bis zur Benennung eines Nachfolgers wird Thomas Ewald, Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken AG, kommissarisch die Klinik leiten.

Janson sagte, sie werde die sechs Jahre in Bad Wildbad stets in bester Erinnerung behalten: „Die Klinik mit ihrem Schwerpunkt auf Endoprothetik und Gelenkchirurgie, sowie Rheumatologie und der angrenzende Quellenhof mit seinen herausragenden Kompetenzen in Sachen Schlaganfall und Multiple Sklerose, haben stets spannende und herausfordernde Aufgaben für alle Mitarbeiter bereit gehalten. Ich verlasse die Region deshalb mit schwerem Herzen, denn gemeinsam mit dem Team der Klinik konnten wir hier viel bewegen. Allerdings zieht es mich nach den vielen Jahren in Baden-Württemberg zurück in die Heimat.“

Die studierte Betriebswirtin und gebürtige Bad Berleburgerin (NRW) hatte die Geschäftsleitung im Januar 2013 angetreten. Die Sana Klinik Bad Wildbad gehört seit 2016 laut FOCUS-Klinikliste zu den besten 100 Krankenhäusern in Deutschland. Erst im Herbst wurde mit der Etablierung der Bereiche Unfall- und Viszeralchirurgie das medizinische Angebot der Klinik im Sinne einer zukunftsorientierten Versorgung der Bevölkerung erweitert. 

Regionalgeschäftsführer Thomas Ewald sagte „Sie hinterlassen Ihrem Nachfolger ein großartiges Krankenhaus mit engagierten Mitarbeitern und einzigartigem medizinischem Portfolio“.



Kompetent, evidenzbasiert, dem Menschen zugewandt

Der Sana Pflegeanspruch