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Margarete Janson verlässt Sana Klinik Bad Wildbad und Neurologisches Rehazentrum Quellenhof

Geschäftsführerin zieht es in die Heimat

Margarete Janson gibt zum Jahresende die Geschäftsführung der Sana Klinik Bad Wildbad und dem Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof ab. Sie wird ab Januar die Geschäftsführung der Fachklinik 360° in Ratingen übernehmen. Die Einrichtung ist auf die Behandlung orthopädischer und rheumatologischer Erkrankungen spezialisiert. Bis zur Benennung eines Nachfolgers wird Thomas Ewald, Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken AG, kommissarisch die Klinik leiten.

Janson sagte, sie werde die sechs Jahre in Bad Wildbad stets in bester Erinnerung behalten: „Die Klinik mit ihrem Schwerpunkt auf Endoprothetik und Gelenkchirurgie, sowie Rheumatologie und der angrenzende Quellenhof mit seinen herausragenden Kompetenzen in Sachen Schlaganfall und Multiple Sklerose, haben stets spannende und herausfordernde Aufgaben für alle Mitarbeiter bereit gehalten. Ich verlasse die Region deshalb mit schwerem Herzen, denn gemeinsam mit dem Team der Klinik konnten wir hier viel bewegen. Allerdings zieht es mich nach den vielen Jahren in Baden-Württemberg zurück in die Heimat.“

Die studierte Betriebswirtin und gebürtige Bad Berleburgerin (NRW) hatte die Geschäftsleitung im Januar 2013 angetreten. Die Sana Klinik Bad Wildbad gehört seit 2016 laut FOCUS-Klinikliste zu den besten 100 Krankenhäusern in Deutschland. Erst im Herbst wurde mit der Etablierung der Bereiche Unfall- und Viszeralchirurgie das medizinische Angebot der Klinik im Sinne einer zukunftsorientierten Versorgung der Bevölkerung erweitert. 

Regionalgeschäftsführer Thomas Ewald sagte „Sie hinterlassen Ihrem Nachfolger ein großartiges Krankenhaus mit engagierten Mitarbeitern und einzigartigem medizinischem Portfolio“.

Erstes Quellenhof-Baby

Eine romantische Liebesgeschichte wie aus einem Kinofilm
Familie Zeltwanger, Foto: © AMSEL e.V. / Martin Stollberg

Die Geschichte beginnt im Juli 2014. Michael Zeltwanger ist zum fünften Mal wegen Multiple Sklerose (MS) - die in 2004 diagnostiziert wurde - im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad zur Reha. Michael ist ein aktiver und geselliger Mann, der offen mit der Krankheit MS umgeht und gerne unter Leuten ist. Zum selben Zeitpunkt befindet sich auch die 16 Jahre jüngere Deborah, ebenfalls wegen MS, im Quellenhof zur Reha. Beide lernen sich bei einem Abschiedsfest eines Patienten kennen. Michael, der gerade eine Trennung durchgemacht hatte, möchte erst einmal Abstand zum anderen Geschlecht halten. Und so zeigt er anfangs kein Interesse an der lebensfrohen, ebenfalls geselligen jungen Frau.

Doch sein Plan sollte nicht aufgehen…

Michaels entspannter Umgang mit der Erkrankung MS und sein Humor fallen Deborah hingegen schnell auf und sie beginnt sich mehr für den Rollstuhltänzer zu interessieren. In den folgenden 14 Tage verbringen die Beiden gemeinsam sehr viel Zeit in einer kleinen Gruppe mit Musik hören, gemeinsamen Aktivitäten und allabendlichem Zusammensitzen.

Deborah, die sich in dieser Zeit in Michael verliebt hat, faßt den Entschluß den Kontakt nicht abbrechen zu lassen. Und so folgen nach der gemeinsamen Reha gegenseitige Besuche, Musical- und Konzertabende, sowie einige Telefonate. Im Oktober 2014 - zwei Monate später – funkt es dann bei einer Amsel-Veranstaltung in Stuttgart auch bei Michael. Eine Woche später sind beide ein glücklich verliebtes Paar.

Gemeinsame Zukunft

Der Beginn der Beziehung ist durch das Abklopfen der gemeinsamen Zukunft geprägt. Michaels anfängliche Bedenken bzgl. des Altersunterschieds und die Sorge, Deborah könnte mit der Zeit ein Problem damit haben, dass er auf den Rollstuhl angewiesen ist, geraten durch die positive Einstellung seiner Freundin schnell in den Hintergrund. Die Themen Heirat und Kinderwunsch sprechen beide auch bald an. „Für Deborah war beides natürlich noch aktuell, ich hatte mit diesen Themen nach meiner Scheidung in 2006 eigentlich abgeschlossen“, blickt der heute 50-jährige Ludwigsburger zurück. Ängste und Sorgen, die sich zwangsläufig aus dem Krankheitsbild ergeben, machten sich die Beiden bewußt. Schoben sie dann aber beiseite und entschieden sich für eine Zukunft zu zweit, das war am 1. November 2014.

Anfangs führte das junge Paar noch eine Wochendbeziehung zwischen Aalen und Ludwigbsurg. Das Pendeln war den Beiden jedoch nach kurzer Zeit zu umständlich und aufwändig. Auch waren beide Wohnungen nicht behinderten- und rollstuhlgerecht - u.a. Treppen, kein Aufzug, keine Garage - ausgestattet. So beschlossen sie im März 2015, dass eine gemeinsame Wohnung gefunden werden muss. Diese fanden sie in Schorndorf, genau in der Mitte der beiden bisherigen Wohnorte. Da sich das Haus aber noch in der Bauphase befand, mussten sie sich bis Juni 2017 gedulden, ehe sie in die, insbesondere für Michaels Bedürfnisse als Rollstuhlfahrer, optimal angepasste Wohnung im Erdgeschoß einziehen konnten.

Das gewonnene Candlelight-Dinner

Zufälle gibt es laut Michael nicht - „nur Vorbestimmungen“. So ist in dieser Liebesgeschichte auch die Fortsetzung nicht verwunderlich:

Michael geht aufgrund seiner MS jährlich zur Rehabiliation, so auch im Sommer 2016. Und wie es der „Zufall“ will, gewinnt Michael eines Abends bei einer Losaktion im Café Bellevue, das sich im Quellenhof befindet, einen Gutschein für ein Candlelight-Dinner für zwei Personen. Er musste nicht lange überlegen, zu welchem Anlaß er den Gutschein mit seiner Freundin einlösen wollte. Am 1. November 2016, an ihrem zweiten Jahrestag, machte der Bankkaufmann der gelernten Arzthelferin beim romantischen Abendessen im Kerzenschein einen Heiratsantrag. Genau an dem Ort, an dem sie sich einst kennengelernt hatten. Deborah sagte gerührt und freudestrahlend „Ja!“.

Die Hochzeit in Bad Wildbad

Wie verbunden sich Zeltwangers mit Bad Wildbad und dem Quellenhof fühlen, zeigte sich auch bei der Heirat. Am 1. Juli 2017 fand die Hochzeit im Trausaal des Forum König-Karls-Bad in Bad Wildbad statt. Den anschließenden Sektempfang feierte das Brautpaar wieder im Cafe Bellevue. Mit dabei waren neben Familie und Arbeitskollegen auch Freunde aus Schulzeit, des Quellenhofs und der Amsel.

Geburt der Tochter

Die größte Überraschung erlebte das Paar während den Vorbereitungen zur Hochzeit. Deborah, die sich im Februar 2017 im Quellenhof zur Reha befand und mitten in der Planung des Hochzeitsfestes steckte, fühlte sich plötzlich unwohl. Ein positiver Schwangerschaftstest lieferte die freudige Erklärung. Am 16. Oktober 2017 brachte Deborah eine gesunde Tochter zu Welt. Ella Kim erblickte in Schorndorf das Licht der Welt. „Wir beide sind überglücklich und dankbar für dieses Geschenk“ so das stolze Paar. Die Schwangerschaft und die Geburt verliefen problemlos und haben auch den Krankheitsverlauf der 34-jährigen Mutter nicht negativ beeinflußt.

Den Quellenhof hat die kleine Ella Kim schon zweimal besucht. Zuletzt im August 2018, um ihren Papa zu besuchen, der sich zu dieser Zeit erneut zur Reha im Quellenhof befand. Auch die Mitarbeiter des Quellenhofs konnten so einen kleinen Blick auf das erste Quellenhof-Baby erhaschen.

Geschäfstführerin des Neurologschen Rehabiliationszentrums Margarete Janson schwärmt: „Ein süßes Baby und eine unglaublich schöne Geschichte zweier Menschen, die sich im Quellenhof kennenlernen, in der Reha zwei Jahre später im Cafe unsere Hauses verloben und in eben diesem Hause den Sektempfang ihrer Hochzeit feiern.“ Zwar hätten sich schon Mitarbeiter bei der Arbeit im Quellenhof kennengelernt und Familien gegründet, doch die elfmonatige Ella Kim sei „das erste uns bekannte Quellenhof-Baby unserer Patienten“, so Geschäftsführerin Janson weiter.

Die Zeltwangers kommt immer wieder gerne in den Quellenhof - „einmal Quellenhof, immer Quellenhof“, so ihr Credo. Den Aufenthalt beschreibt Michael wie folgt: „Im Quellenhof ist das wie Heimkommen. Ich werde schon am Eingang begrüßt, alle kennen einen, das genieße ich“. Zwar gebe es auch noch andere schön gelegene Kliniken, aber die Ärzte und Therapeuten im Quellenhof wüssten genau wo sie weiter ansetzen, so Michael. Deborah sieht das ganz genauso. In 2019 plant Michael seinen nächsten Rehaaufenthalt im Quellenof, das wäre dann seine zehnte Reha in Bad Wildbad. Vielleicht dann auch mit Ehefrau und Baby, wobei die kostenfreie Kinderbetreuung im Kindergarten während des Klinkaufenthaltes wahrscheinlich noch zu früh für Töchterchen Ella Kim kommen wird.

Neurologische Fortbildungen 2019

Reihe wird fortgeführt

Das Fortbildungsprogramm der neurologischen Kliniken in Bad Wildbad wird auch in 2019 fortgesetzt. Die gemeinsame Reihe des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof, der neurologischen Abteilung der Rommel-Klinik und der Olgabad Rehabilitationsklinik bietet auch im neuen Jahr spannende und interessanten Themen rund um Neurologische Krankheitsbilder und deren Behandlungen an:

Den Auftakt zur Trilogie macht die Rommelklinik am 20. März 2019, mit dem Vortrag „Neuropathischer Schmerz“. Quellenhof-Oberarzt Klaus Kahle referiert am 3. Juli 2019 zum Thema „Tauopathie – klinisches Bild, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten“. Den Abschluss bildet das Olgabad am 16. Oktober 2019 mit dem Titel „Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen“. Die Referententeams bestehen sowohl aus Ärzten als auch aus Mitarbeiten des therapeutischen Bereichs.

Zielgruppe der Fortbildungsreihe sind Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten. Die drei Veranstaltungen finden jeweils mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr im kleinen Festsaal des Quellenhofs, Kuranlagenallee 2, 75323 Bad Wildbad, statt und werden bei der Landesärztekammer Baden Württemberg mit 2 CME-Punkten beantragt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig

Pflegeberuf an Enztalgymnasium vorgestellt

Quellenhof gibt Einblicke in Berufsbild

Schule – und dann? Schülerinnen und Schüler wissen nach dem Schulabschluss vielmals nicht was sie machen wollen. Welcher Beruf soll es werden, ist eine Ausbildung oder ein Studium das richtige für mich? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich junge Schulabgänger und Eltern regelmäßig, meist aber zu spät.

Das Enztal-Gymnasium (ETG) in Bad Wildbad setzt an dieser Stelle an und informiert ihre Schüler bereits zwei Jahre vor dem Abiturabschluss über die Zeit nach der Schule, das Berufs-leben. Jedes Jahr stellen Ausbildungs- und Studienbotschafter aus unterschiedlichsten Branchen ihren Beruf im ETG vor. Berufsberater aus den Bereichen Finanzen, Polizei, Industrie und Hochschule waren bei der gestrigen Veranstaltung vertreten – unter anderem auch der Quellenhof.

Petra Nonnenmann, Pflegdienstleiterin des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof, stellte dabei den Pflegeberuf vor. Die leidenschaftliche Führungskraft warb für ihren tollen Beruf, der ihrer Meinung nach derzeit zu negativ in den Medien dargestellt würde. „Der Pflegeberuf ist ein vielfältiger und wunderbarer Job, in dem man viel Kontakt zu Menschen hat", so Petra Nonnenmann. Man sei in der Regel näher am Patienten als Ärzte, plauderte sie aus dem Nähkästchen und vermittelte den interessierten Schülern so ein authentisches Berufsbild.

Andreas Dummert skizzierte die Ausbildung zum staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpfleger. Der Schulleiter der Pflegeschule Hirsau, dem Kooperationspartner der Sana Kliniken Bad Wildbad, ging dabei auch auf die neuesten Veränderungen ein: So wird die Ausbildung in zwei Jahren generalisiert. Die bisherigen drei Ausbildungsberufe Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger werden ab 2020 in einer Ausbildung vereint. Dies hat nach Herrn Dummert den Vorteil, dass dieser Abschluss in der ganzen EU gültig besitzt. Auf die Frage ob eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflege besser sei könne man nicht pauschal antworten, dazu müsse man die Ziele der jeweiligen Personen kennen. „Die Vorteile einer Ausbildung ist die Praxiserfahrung und Ausbildungsvergütung, die im dritten Lehrjahr knapp 1250€ beträgt", so der Schulleiter weiter. 30 Ausbildungsplätze bietet die Pflegeschule Hirsau jährlich am. Nach der Ausbildung könne man sich noch im Bereich Pflegewissenschaft, Pflegemanagement oder Pädagogik weiterbilden.

Übrigens: 2020 haben die ETG-Schüler voraussichtlich das Abitur in der Tasche. Mal sehen für welchen Beruf sie sich entscheiden.



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