Pfleger mit Patientin

Wir lebenReha

Junge Ärztin

Unser Kapital:
Menschen mit viel
Einfühlungs-
vermögen

Medizin in BewegungWir leben Krankenhaus

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Klinik und präsentieren das Neueste aus Medizin und Pflege – im Sana YouTube-Channel.

Jetzt abonnierenVideo ansehen

Quellenhof-Patienten testen neue Hängebrücke in Bad Wildbad

Sommerberg ist für Rollstuhlfahrer nicht unproblematisch

Die Verantwortlichen der Hängebrücke „WildLine“ hatten am 4. September Patienten des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof eingeladen, um die Wege zur „WildLine“ und die Hängebrücke selbst auf ihre Befahrbarkeit für Rollstuhlfahrer zu testen. Sieben Personen mit den unterschiedlichsten Rollstühlen waren gekommen, außerdem hatten sich auch Geschäftsführerin Margarete Janson und Chefarzt Professor Dr. Peter Flachenecker Zeit für diese außergewöhnliche Einladung genommen. Doch schon bei der Fahrt mit der Bergbahn zeigten sich die Tücken, mit denen Rollstuhlfahrer zu kämpfen haben. Im unteren, für Rollis und Kinderwagen vorgesehenen Abteil haben nämlich maximal vier Gefährte Platz, bei längeren Modellen nur zwei. Sina Schlegel, Standortleiterin der „WildLine“ in Bad Wildbad, begrüßte die Gäste dann im Warteraum der Bergstation. Schlegel betonte, dass das Unternehmen allen Besuchern ein schönes Erlebnis bereiten möchte. Deshalb sei sie für Vorschläge zur Verbesserung der Zuwege und der „WildLine“ selbst sehr dankbar. Ziel sei es, auch Rollstuhlfahrern flexibel den Besuch der Hängebrücke zu den normalen Öffnungszeiten zu ermöglichen und nicht nur bei Sonderführungen. Zurzeit sei man noch in der Testphase, doch die bisherigen Erfahrungen seien sehr positiv, so Schlegel.

Bürgermeisterstellvertreter Jochen Borg bedankte sich für diese Veranstaltung, die dazu beitragen könne, Bad Wildbad barrierefreier zu machen. Wenn auf diesem Gebiet auch nur kleine Schritte möglich seien, arbeite die Stadt doch stetig an der Verbesserung der Situation. Auch Gemeinderat Jürgen Schrumpf, selbst auf den Rollstuhl angewiesen, erinnerte daran, dass Bad Wildbad in den vergangenen Jahren schon einiges für die Barrierefreiheit unternommen habe, wie zum Beispiel die Entfernung von Bordsteinen in der Innenstadt. Professor Dr. Flachenecker hat in seiner langjährigen Tätigkeit in Bad Wildbad die touristische Entwicklung des Sommerbergs mitverfolgt. Seine Patienten würden an den Wochenenden dort gerne etwas unternehmen. Er wünschte sich vom Rolli-Event, dass man Probleme aufzeigen und vielleicht sogar Lösungen finden könnte.

Steigung der Wege auf dem Sommerberg nur schwer zu bewältigen.

Danach machten sich alle auf den Weg. Doch schon der Anstieg von der Bergstation bis zum Eingangsportal war für die Rollstuhlfahrer, die sich ohne Motor fortbewegen, alleine kaum zu bewältigen und auch Elektro-Rollstühle mit geringer Antriebskraft hatten hier bereits ihre Schwierigkeiten. Weiter ging es bis zum Ende des Peter-Liebig-Weges, wo man eine Verschnaufpause einlegen musste, denn auch die schiebenden Begleitpersonen kamen an ihre Grenzen. Florian Schlegel, Fachberater für Rollstuhlversorgung und Rollstuhl-Trainer im Quellenhof nutzte die Gelegenheit, für die Erstellung einer Karte zu werben, aus welcher der jeweilige Schwierigkeitsgrad des Weges für Gehbehinderte ersichtlich ist. Alternativ wäre eine entsprechende Ausschilderung der Wege wünschenswert.

Der nun zu befahrende Waldweg Richtung Hängebrücke war für die Rollstuhlfahrer durchaus problematisch, da der frisch aufgetragene Rollsplit noch nicht so fest gefahren war. Die nächste Schwierigkeit stellte das relativ steil abfallende Wegstück bis zum Besucherzentrum der „WildLine“ dar, insbesondere weil nicht jeder Rollstuhl eine Bremse hatte.

Testphase für Rollstuhlfahrer zu den normalen Öffnungszeiten

Endlich an der „WildLine“ angekommen, freuten sich alle auf die Fahrt über die Brücke. Da diese aber nach oben gewölbt ist, musste die Steigung beziehungsweise das Gefälle von zehn Prozent überwunden werden, mit den nun schon bekannten Schwierigkeiten. Der Begegnungsverkehr mit Fußgängern war unproblematisch, allerdings war unter den Teilnehmenden des Rolli-Events keiner der sehr großen Elektro-Rollstühle. Sina Schlegel berichtete vom bisherigen Probebetrieb: Rollstuhlfahrer könnten die Brücke nur vom Besucherzentrum aus befahren und auch wieder verlassen, denn die Angestellten müssten für sie jeweils die Notausgangstüre öffnen. Deshalb könne bei normalen Öffnungszeiten immer nur einem Rollstuhl Zugang gewährt werden, denn für zwei Rollis nebeneinander sei die Brücke zu schmal. Das gleiche gelte auch für Kinderwagen. Bei Sonderführungen mit einer ganzen Gruppe von Rollstuhlfahrern müssten alle bis ans andere Ende fahren, dort wenden und wieder zurückkommen. Im Laufe der sich anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es für Gruppen von Rollstuhlfahrern insbesondere schwierig ist, geeignete Hotelzimmer zu finden, da die meisten Hotels höchstens ein oder zwei barrierefreie Zimmer anbieten können. Außerdem wurde die mangelnde Ausschilderung der Behindertenparkplätze beim Baumwipfelpfad moniert. Von der Hängebrücke selbst zeigten sich die meisten Teilnehmer der Veranstaltung hingegen begeistert und zum Abschluss konnte sich jeder noch mit einem kleinen Vesper, für den Rückweg stärken.

Artikel: Claudia Benz/Wildbader Anzeigenblatt
Foto: Moritz Tzschenscher

Vernetzung stärkt Patientensicherheit

„Tag der Patientensicherheit“ am 17.September 2018

Die Sana Kliniken Bad Wildbad und das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof schärfen am „Tag der Patientensicherheit“ am 17.September 2018 das Bewusstsein für vermeidbare Risiken und zeigen auf, welche Maßnahmen sie tagtäglich treffen, um ihre Patienten zu schützen und sicher zu versorgen.

Die Sicherheit und das Wohl der Patienten nimmt für die Sana Kliniken Bad Wildbad und das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof eine entscheidende Rolle bei der medizinischen Versorgung ein. Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure innerhalb des Hauses sowie mit den Patienten wichtig. Verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise die Interprofessionelle Visite oder Simulationstrainings, sorgen dafür, dass der Informationsfluss im Klinikalltag wie auch in außergewöhnlichen Situationen weiter gestärkt wird. Zur Erhöhung der Patientensicherheit tragen darüber hinaus, im Sinne des Vernetzungsgedankens, auch verschiedene digitale Anwendungen sowie virtuelle Techniken bei.

Die Sana Kliniken Bad Wildbad versorgten 2017 6756 Patienten. Dazu kamen im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof 1622 Patienten. Für jeden von ihnen stellt ein Krankenhausaufenthalt eine besondere Situation dar, die mitunter auch mit Ängsten verbunden ist. Eine offene und schnittstellenübergreifende Kommunikation kann dabei einen entscheidenden Beitrag für mehr Patientensicherheit leisten. Eine wichtige Maßnahme hierbei ist die Interprofessionelle Visite. „Jeder Patient erhält im Moment der Visite die vollste Aufmerksamkeit des gesamten Behandlungsteams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem Krankheitsverlauf. Die Konzentration aller Beteiligten auf einen Patienten unter der Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, ermöglicht dem Patienten ein transparenteres Bild über den Krankenhausaufenthalt, schafft Vertrauen in das Behandlungsteam und trägt aktiv zum Abbau der Patientenängste bei“, erklären die Pflegedienstleitungen Petra Nonnenmann und Sandra Ellinger.

Simulationstrainings und Peer Reviews verstärken

Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Patientensicherheit sind Simulationstrainings. Sie dienen dazu, die Vorgehensweise und die Teamkommunikation in außergewöhnlichen Situationen, insbesondere bei Notfällen und unter Zeitdruck, zu üben. „Die praktische Übung, die lebensnah verschiedene Notfallkonstellationen simuliert und mit einer moderierten Teamreflexion abschließt, wird bevorzugt von Teams in der Anästhesie, der Interdisziplinären Notaufnahme sowie den Stationen durchgeführt“, erläutert Margarete Janson, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Bad Wildbad und des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof.

Seit vielen Jahren dient sanaweit darüber hinaus das sogenannten Peer Review-Verfahren dazu, Fälle mit unerwarteten Behandlungsverläufen einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. In dem von Ärzten für Ärzte entwickelten Verfahren reflektieren Ärzte der Klinik mit speziell als Peer ausgebildeten Sana Chefärzten ihr ärztliches Handeln kritisch. Durch den Blick von außen und die gemeinsame Erarbeitung und Vereinbarung von Verbesserungsmaßnahmen wird die Patientensicherheit nachhaltig gestärkt.

Chancen der Digitalisierung proaktiv nutzen

Auch in der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen liegen Chancen für den Ausbau der Patientensicherheit. Diese wollen die Sana Kliniken Bad Wildbad und das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof proaktiv nutzen. Mit Hilfe von digitalen Anwendungen können Schnittstellen innerhalb des Hauses sowie zwischen ambulantem und stationärem Bereich sowie zu den Patienten geschaffen werden.

Umleitung zwischen Calmbach und Oberreichenbach

B 296 für fünf Monate gesperrt

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab dem 27. Juni, die Fahrbahn der B 296 zwischen Calmbach und der Einmündung der Kreisstraße 4324 in Oberreichenbach grundhaft saniert. Dafür muss die Bundesstraße in diesem Bereich vom 27. Juni bis zum 30. November für den Verkehr voll gesperrt werden. Eine überörtliche Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.

Umleitungsstrecke:

Aus Richtung Pforzheim und Bad Wildbad-Calmbach über die B 294 bis zur Abzweigung K 4360 nach Agenbach, weiter auf der K 4325 über Würzbach bis zum Kreisverkehr und über die L 346 weiter nach Oberreichenbach.

Aus Richtung Calw und Oberreichenbach erfolgt die Umleitung auf gleicher Strecke in umgekehrter Richtung.

Mit Spaß den Kopf trainieren

Hobby und Abenteuer

Auf Desktop und als App: „MS-Kognition“ ist für drinnen, für draußen, für Multiple Sklerose Erkrankte und alle anderen, die kognitive Fähigkeiten trainieren und Spaß haben möchten.

Ob Sie gezielt das Gehirn trainieren möchten oder einfach, weil es Ihnen Spaß macht, AMSEL bietet Ihnen mit „MS-Kognition – Stärke Deine Fähigkeiten“ das passende Tool dafür. Mit der Anwendung, die auf PC oder Smartphone verfügbar ist, können Gehirnfunktionen, die für die Alltagsbewältigung relevant sind, spielerisch geübt werden. Mit insgesamt neun abwechslungsreichen und auch kniffligen Übungen können Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen trainiert werden.

Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen

Im Bereich Aufmerksamkeit kann der User wählen zwischen Übungen zur Förderung der Reaktionsbereitschaft und Konzentration, der geteilten und der fokussierten Aufmerksamkeit. Wozu man diese Gehirnleistungen benötigt? Im Alltag z.B., weil man gerade Hausarbeit erledigt und gleichzeitig ein Gespräch führt. Oder weil wir uns auf eine Sache konzentrieren wollen. Die Aufmerksamkeit beeinflusst alle Lebensbereiche und spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle für andere kognitive Leistungen angesehen. Wenn z.B. die Aufmerksamkeit vermindert ist, können wir Informationen schlechter im Gedächtnis abspeichern. Für das Langzeitgedächtnis, Arbeits- oder Kurzgedächtnis und für das Namengedächtnis gibt es vier Übungen. Denn täglich strömen zahlreiche Umweltreize und große Informationsmengen auf uns ein, die filtern, ordnen, speichern und bei Bedarf wieder abrufen müssen. Wozu die verschiedenen Gedächtnistrainings gut sind? Um z.B. beim Einkaufen die Endsumme zu überschlagen oder damit wir uns daran erinnern, was uns jemand zwischen Tür und Angel gesagt hat.

Exekutivfunktionen sind für die selbständige Lebensführung von zentraler Bedeutung und kommen bereits bei kleinen alltäglichen Situationen zum Einsatz. Zwei Übungen helfen, diese Funktionen zu trainieren. Damit wir z.B. Prioritäten setzen, Handlungen planen und sie Schritt für Schritt ausführen können.

Wissenschaftlich fundierte Übungen

„MS-Kognition“ ist mehr als ein Kreuzworträtsel, Sudoku oder anderes Rätsel. Die Übungen sind wissenschaftlich fundiert und so ausgewählt worden, dass für den Alltag wichtige kognitive Leistungen trainiert werden.

Alle Übungen gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, so dass „MS-Kognition“ nicht langweilig wird. Und wer Fortschritte gerne schwarz auf weiß dokumentiert: nach jeder Übungsrunde erhalten Sie sofort eine Auswertung mit dem aktuellen Ergebnis und dem bisherigen Ergebnis-Verlauf. Zusätzlich werden Ihre Bestmarken in einer Statistik gesammelt, die Sie mit Freunden teilen können.

„MS-Kognition“ gibt es auf www.amsel.de/multimedia oder als kostenfreie App in den Stores von Apple bzw. Google Play. Die App ist optimiert für iOS8 oder höher und für Android-Geräte ab 4.0 (Fischfang ab 4.4).

Die fachliche Begleitung erfolgte durch Dipl. Psych. Heike Meißner, Leitung Psychologie, und Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Chefarzt, beide Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof, Bad Wildbad.

Wir wünschen unterhaltsame Trainings und gute Fortschritte.

Redaktion: AMSEL e.V., 20.08.2018



Kompetent, evidenzbasiert, dem Menschen zugewandt

Der Sana Pflegeanspruch

Barriere gegen Verbreitung von Keimen

Sauberkeit