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Quellenhof unter Deutschlands TOP Rehakliniken für Neurologie

Neue Rehaklinikliste veröffentlicht

Im größten deutschen Qualitätsvergleich für Rehabilitationseinrichtungen zählt der Quellenhof bundesweit erneut zu den führenden Spezialisten im Bereich Neurologie. Dies belegt die neue Reha-Klinikliste 2020 des renommierten Nachrichtenmagazins Focus.

Der Quellenhof ist seit 2017 in der Focus-Klinikliste vertreten und zählt das dritte Jahr in Folge zu den ausgezeichneten Rehakliniken Deutschlands. „Wir sind stolz, erneut zu den ausgezeichneten Kliniken zu gehören. Wir sehen darin eine Bestätigung unserer herausragenden Leistungen und Bemühungen, unseren Patienten stets eine Reha auf höchstem Niveau zu bieten “ sagt Prof. Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt der Klinik.

Um die führenden Rehakliniken in Deutschland zu ermitteln, arbeitet Focus-Gesundheit mit einem unabhängigen Recherche-Institut (MINQ) zusammen. Neben der Befragung von Ärzten, Patientengruppen und Selbsthilfeverbänden sowie Sozialdienstmitarbeitern, werden auch Daten zu den Maßnahmen der Rehabilitationsmedizin, Ausstattung und Service sowie zu Qualitätssicherung, Hygiene und Patientensicherheit untersucht. Von den rund 1.400 Rehakliniken im gesamten Bundesgebiet erhielten schließlich 418 Einrichtungen die Auszeichnung „Top-Rehaklinik“.

Quellenhof erneut als MS-Zentrum ausgezeichnet

Kompass für MS-Patienten

Wo finde ich eine qualifizierte medizinische Betreuung für die Multiple Sklerose, kurz MS? Wo werde ich nach dem aktuellen wissenschaftlichen Standard behandelt? Wer hat umfangreiche Erfahrungen mit der Krankheit MS und kann mich gut beraten? Wer nimmt sich Zeit für meine individuelle Situation und geht auf meine persönlichen Belange ein? Wer ist für mich da, wenn eine Notlage eintritt? Vor all diesen Fragen stehen Menschen, die von der Multiple Sklerose betroffen sind, sei es, dass sie bereits länger erkrankt sind oder gerade erst, von heute auf morgen, mit der Diagnose konfrontiert werden.

Die bestmögliche Versorgung zu finden, ist für jeden MS-Erkrankten von höchster Bedeutung. Das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Multiple Sklerose (DMSG) für Kliniken und Praxen gibt bereits seit Herbst 2005 eine unabhängige, verlässliche Orientierung und weist MS-Erkrankten den Weg zu einer fachgerechten Versorgung. Das DMSG-Zertifikat sichert über die Anerkennungskriterien eine qualitativ hochwertige, von Leitlinien gestützte akute und rehabilita-tive Behandlung durch auf MS spezialisierte Neurologen und andere MS-Fachkräfte.

„Wir sind sehr stolz darauf, erneut die Auszeichnung als „Anerkanntes MS-Zentrum der DMSG" erhalten zu haben, und das in ununterbrochener Folge seit Beginn der Verleihung des Zertifikats 2005. Das ist ein Zeichen wie gut die MS-Patienten bei uns versorgt sind", erklärt Prof. Dr. Peter Flachenecker, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Quellenhofs. Leider gäbe es in Deutschland nur sehr wenige zertifizierte MS-Zentren: „In diesem Jahr kommen auf etwa 250.000 MS-Betroffene 21 zertifizierte MS-Rehabilitationszentren". Dies würde im Umkehrschluss zwar nicht bedeutet, dass alle an MS Erkrankten auch einen Rehaaufenthalt benötigen würden, der Bedarf an adäquaten Rehakliniken sei aber sehr hoch. „Auch in Zukunft wird der Bedarf an medizinischer Versorgung im MS-Umfeld vermutlich weiter steigen", äußert sich der erfahrene Neurologe. So hätte sich die Zahl der Menschen mit MS in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten geradezu verdoppelt.

Auch Astrid Profitlich, neue Geschäftsführerin des Quellenhofs, freut sich über die Auszeich-nung und hebt das große Engagement und die ausgezeichnete Arbeit der Mitarbeiter hervor. „Eine solche Leistung über viele Jahre hinweg würde nur gelingen, wenn medizinische Leistungen stetig weiterentwickelt werden und alle Berufsgruppen im Krankenhaus gemeinsam an der Verbesserung der Patientenversorgung arbeiteten. Darauf dürfen wir stolz sein", so Profitlich.

Ein Hauch von Afrika im Quellenhof

Namibischer Abend mit zwei Vorträgen, rhythmischen Chorklängen und afrikanischen Essen ein voller Erfolg

Fast 100 Menschen sind der Einladung von Chefarzt Prof. Dr. Peter med. Flachenecker gefolgt, der zum bunten Vortragsabend über Namibia geladen hatte.

Im ersten Teil des Themenabends gab der Präsident der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V., Klaus A. Hess, einen Überblick über Namibia, das 2,5-mal größer als Deutschland ist und 2,3 Millionen Einwohner beheimatet. Namibia gelte laut Hess als stabiles und demokratisches Land, mit unabhängiger Justiz und freier Marktwirtschaft. Auch beim Thema Pressefreiheit sei das Land gut aufgestellt, mit Platz 1 in Afrika und Platz 26 weltweit (Deutschland Platz 13).

Für Namibia, das sich gerade bei Deutschen als Reiseland großer Beleibtheit erfreute, stelle laut Hess der Tourismus die drittwichtigste Einnahmequelle des Landes dar. Primär würden die Menschen mit Fischfang und Landwirtschaft, wie Rinder- und Schafszucht, sowie im Bergbau ihr Geld verdienen. Die Folgen der kolonialen Vergangenheit (1884 bis 1915/1919 deutsche Kolonie) und der Apartheid sind laut dem Präsidenten der Deutsch-Namibischen Gesellschaft allerdings noch erkennbar. So kämpfe das Land aktuell gegen Korruption, Tribalismus, Ausbeutung und die hohe Arbeitslosigkeit, so sei fast jeder Dritte in Namibia arbeitslos.

Kurioses hatte der ehrenamtliche Vereinspräsident am Ende seines Vortrags noch im Gepäck. Hess zeigte Bilder einer namibischen Siedlung im Schwarzwaldhaus-Stil, mit den typischen hohen Schneedächern, nur dass es in Namibia für gewöhnlich nie schneie. Es sei zu dem skurrilen Bau gekommen, weil man sich an der Bauhöhe der Schwarzwaldhäuser orientiert und die Dachkonstruktion gleich mit übernommen hatte.

Im zweiten Teil des sehr abwechslungsreichen Abends berichtete Medizinstudent Felix Flachenecker, der im Rahmen seines Medizinstudiums einen Teil des praktischen Jahres in Windhuk verbracht hat, über seine achtwöchigen Erfahrungen im Katutura State und Windhoek Central Hospital.

In seinem illustrierten Vortrag schilderte der Medizinstudent der Universität Erlangen seine Erfahrungen in der namibischen Notaufnahme und die dort teilweise katastrophalen Zustände. So seien viele Medikamente oder medizinisches Material „out of stock“ - nicht mehr vorrätig – oder viele klinische Geräte wie beispielsweise die Computertomografie „out of order“, also defekt. Für die dortigen Menschen sei das normal, ein häufiger Spruch lautete „TIA“ („this is africa“), das heißt dies gehöre zu Afrika.

Für Felix Flachenecker, sei es darum gegangen, das Beste aus den vorhandenen Mitteln zu machen. Einer eingelieferten Frau mit Knochenbrüchen konnte er im ersten Schritt nur mit einer Bettpfanne helfen, da die Notaufnahme nicht über eine Toilette verfügte.

In seinem Fazit über das namibische Gesundheitswesen legte er dar, dass die dortige Medizin zwischen Wohlstand und Armut liege. Positiv hob der angehende Mediziner die moderne Universität, als auch die vielen medizinische Möglichkeiten für Ärzte hervor. Negativ sei das Zweiklassensystem zwischen privaten und staatlichen Krankenhäusern, die großen strukturellen Probleme wie Misswirtschaft und Fehlorganisation im öffentlichen Gesundheitssektor.

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad, Jochen Borg, der privat die Veranstaltung besuchte, war dankbar über die Ausführungen der Redner und die gute medizinische Versorgung in Deutschland: „Das Beispiel Namibia zeigt eindrucksvoll wie gut wie es doch in unserem Land haben“.

Musikalisch wurde der namibische Abend vom Pforzheimer Chor „A cappella mundi“ unter der Leitung von Melchior Killian umrahmt, der mit afrikanischen Liedern für Stimmung sorgte. Als wären die ereignisreichen Programmpunkte noch nicht genug gewesen, verwöhnte Küchenchefin Martina Huber und ihr Team die Anwesenden mit afrikanischen Leckereien aus der Sana-Küche.

Der Spendenaufruf von Prof. Flachenecker ergab 170 €, den dieser auf 300 € aufstockte. Der Betrag kommt der Deutsch-Namibischen Gesellschaft zu Gute, die sich unter anderem für Jugend- und Kulturprojekte in Namibia einsetzt.

Wachsmalerei im Quellenhof zu bestaunen

Ab 8. November 2019 ist die Wachsmalkunst „Enkaustik“ der Künstlerin Brigitte Glauner-Weiss im Quellenhof zu sehen

Was ist Enkaustik? Diese Frage stellen sich viele – dass es etwas mit Malen zu tun hat, mit heißem Wachs, hat sich schon herumgesprochen. Die Enkaustik, eine über 3000 Jahre alte Kunsttechnik, wurde schon von den Ägyptern, Griechen und Römern praktiziert. Die faszinierenden Farben, die durch das Wachs eine Leuchtkraft hervorbringen, lassen den Betrachter staunend vor der Malerei verweilen.

Seit 1997 hat die Pforzheimer Künstlerin Brigitte Glauner-Weiss die Kunsttechnik für sich gewonnen: „Ich habe mich der Enkaustik mit Leib und Seele verschrieben und möchte diese Freude und Begeisterung mit Ihnen teilen.“ Seit 2013 bietet die leidenschaftliche Malerin auch Malkurse in dieser seltenen Kunstform an.

Die kostenfreie Kunstaustellung ist noch bis zum 12. Februar 2020 im Erdgeschoß des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof, Kuranlagenallee 2, in Bad Wildbad zu besichtigen.



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