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Interessante VHS-Vorträge im Quellenhof

Abwechslungsreiches Programm für das Herbst- / Wintersemester 2019 bis 2020

Der Quellenhof wird auch weiterhin Veranstaltungsort für interessante Vorträge blieben. Die gemeinsame Veranstaltungsreihe „VHS-Treffpunkt im Quellenhof“ der Volkshochschule Calw und des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof wird fortgeführt. Die Reihe ist bereits seit 2004 fester Bestandteil des Rehazentrums. „Wir wollen zum einen Menschen außerhalb des Quellenhof ansprechen und in unsere schönen Räumlichkeiten einladen – gleichzeitig das Freizeitprogramm für unsere Patienten aufwerten“, so Moritz Tzschenscher, Referent der Unternehmenskommunikation im Quellenhof.

Das Programm ist vielseitig: Floristin Claudia Waidelich zeigt am 20. September, wie man Kürbisse in Sträuße und Gestecke integriert oder auch ganz solo für ein schönes Zuhause nutzen kann. Historisch geht es mit dem Vortrag „Nicht immer nur Volldampf - die Geschichte der Enztalbahn” von Kreisarchivar Martin Frieß weiter (18.10.). Amüsant wird es am 15. November, Reise- und Kirchenjournalist Andreas Steidel erzählt auf humorvolle Weise Geschichten von der Schwäbischen Alb und nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise durch die Landschaft, mit vielen guten Einkehrtipps für Geist, Körper und Seele. Die abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe endet mit einer DVD-Vorführung des Hobbyfilmers Dietmar Ketterle über „Tier im Garten und auf der Terrasse“ (17.01.2020).

Die Veranstaltungen finden jeden dritten Freitag des Monats im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof statt. Veranstaltungsort ist je nach Anmeldestand der Kleine Festsaal des ehemaligen Hotels oder Raum B02 in der Kuranlagenallee 2 in Bad Wildbad. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Patienten und Mitarbeiter des Quellenhofs haben freien Eintritt. Anmeldungen sind unter www.vhs-calw.de oder 07051-93650 möglich.

Workshop für Angehörige von Schlaganfallpatienten

am 20.09 und 15.11.2019

Am 20.09. und 15.11.2019 erhalten Angehörige von Schlaganfallpatienten Alltagstipps für eine „pflegend leichte“ Versorgung von Schlaganfallbetroffenen. Der Workshop des interdisziplinären Therapeutenteams aus Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Ärzten beginnt jeweils um 13.30 und endet gegen circa 16.30 Uhr, im kleinen Festsaal des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof. Der Eintritt - mit Anmeldung - ist frei.

Immer mehr Menschen sehen es als Selbstverständlichkeit an, ihre Angehörigen zu Hause zu versorgen und zu pflegen. Doch durch eine unzureichende Aufklärung über das Krankheitsbild Schlaganfall oder fehlende Supervision während des Rehabilitationsaufenthaltes von Seiten der Klinik endet dieser Wunsch bei den Angehörigen häufig in einer Überforderung und Überlastung.

„Für uns als Klinik ist es somit ein Anliegen, dass Angehörige, die ihren Partner oder Elternteil zu Hause pflegen wollen, die Möglichkeit bekommen, die Behandlung mit zu beeinflussen und schon erste Schritte für die Versorgung zu Hause einzuleiten“, sagt Ergotherapeutin Nina Vogt.

Ziel des Workshops unter dem Motto „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit der pflegenden Angehörigen zu erhalten, die bestmögliche Bewältigung des Pflegealltags zu gewährleisten und somit die Lebensqualität des Angehörigen und des Patienten zu verbessern. Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang sollen in das häusliche Umfeld vermittelt und praktisch erprobt werden. Hierbei können aufkommende Schwierigkeiten, wie beispielsweise Überforderung und Überbelastung, direkt entgegengewirkt werden, indem das Therapeutenteam den Pflegealltaggemeinsam mit den Kursteilnehmern durchspielt und optimiert. Regelmäßigen Befragungen von Teilnehmern unterstreichen in ihren Ergebnissen eine hohe Alltagsnähe des Workshops.

Interessierte können sich unter 07081 173-343 oder per E-Mail an nrq.angehoerigenprojekt@sana.de anmelden.

Achtung, Zecke! Kleine Tiere, große Wirkung

Vermeidung und Früherkennung – Tipps von Prof. Dr. Flachenecker

Sommerzeit ist Zeckenzeit: Kaum werden die Temperaturen wieder wärmer, machen sich auch die Zecken wieder breit – am liebsten überall wo es grün ist: im hohen Gras, auf Wiesen und in Wäldern. Das ist für Menschen, die sich gerne draußen aufhalten, von großer Bedeutung. Denn ein Zeckenbiss ist schnell passiert und bleibt oftmals unerkannt. Daraus kann sich im ungünstigsten Fall eine Lyme-Borreliose-Erkrankung oder eine Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) entwickeln. Prof. Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad, klärt über Zeckenbisse und Folgeerkrankungen auf und erläutert, welche Präventionsmaßnahmen man vor Zecken und den von ihnen übertragene Erkrankungen treffen kann.

Wie kann man sich am besten vor Zecken schützen?

Prof. Dr. Flachenecker:  Bei Spaziergängen ist es am besten, auf festen Wegen zu bleiben und das Unterholz genauso wie hohes Gras zu meiden. Sinnvoll ist das Tragen von festen Schuhen und heller Kleidung, auf der man Zecken leichter sehen kann. Nach dem Aufenthalt im Freien sollte man den Körper nach Zecken absuchen. Bevorzugte Saugstellen sind Kopf und Hals, die Achseln und die Kniekehlen.

Was sind die Folgen eines Zeckenbisses?

Prof. Dr. Flachenecker:  Da die Zecken die Einstichstellen mit ihrem Speichel betäuben, bemerkt man im Gegensatz zu einem Bremsenstich die Zecke zuerst einmal nicht. Später kann sich um die Einstichstelle eine Rötung bilden oder Juckreiz tritt auf. Beides können Hinweise auf die Übertragung von Krankheitserregern sein. Beim Blutsaugen können Zecken die Erreger der Frühsommer-Meningoezephalitis (FSME), eine spezielle Form der Hirnhautentzündung, und die Erreger der Lyme-Borreliose übertragen. Laut dem Robert Koch-Institut tragen zehn bis 35 Prozent der Zecken Borrelien in sich. In Deutschland infizieren sich etwa zwei bis sechs Prozent der Menschen, die von einer Zecke gestochen wurden, mit Borrelien. Weitaus seltener sind Zecken mit FSME-Viren befallen. In den deutschen FSME-Risikogebieten – darunter auch Baden-Württemberg – tragen zirka 0,1 bis fünf Prozent der kleinen Spinnentiere das Virus in sich.

Im schlimmsten Fall kann sich aus einem Zeckenbiss die Infektionskrankheit Borreliose entwickeln. Welche Symptome hat man bei Borreliose?

Prof. Dr. Flachenecker: Die Beschwerden bei Borreliose sind vielfältig und können mehrere Organe betreffen. Die Auswirkungen sind individuell unterschiedlich in ihrer Intensität.

Zuerst kann sich an der Stelle des Zeckenbisses nach einigen Tagen ein roter Fleck bilden, der langsam immer größer wird und in der Mitte hell gefärbt ist. Dieser schmerzlose Fleck wird als „Wanderröte“ bezeichnet, da er sich charakteristisch von innen nach außen immer weiter ausbreitet. Weitere Symptome in diesem Borreliosestadium können Fieber, Bindehautentzündung, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Lymphknotenschwellungen sein.

Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss können brennende Nervenschmerzen auftreten. Die Bakterien haben sich im Organismus verteilt. Da nun das Nervensystem befallen ist, können schlaffe Lähmungen oder Gefühlsstörungen auftreten. Auch das Herz kann in Form von Herzrhythmusstörungen oder einer Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündung betroffen sein. In sehr seltenen Fällen kommt es sogar zu Hauttumoren oder Gehirnentzündungen.

Erst Monate oder auch Jahre nach der Infektion können zudem Gelenkentzündungen vor allem an den Kniegelenken, Sprung-, Finger-, Zehen-, Handwurzel- und Kiefergelenken auftreten. Auch Hautveränderungen an Armen und Beinen sind auffällige Kennzeichen, die sich einer Infektion mit Borrelien zuordnen lassen. Die Haut wird an diesen Stellen sehr dünn und verfärbt sich bläulich. Die Entzündungen klingen nach einer Weile wieder ab, können jedoch nach einiger Zeit schubweise wiederkehren.

Ab wann sollte man zum Arzt gehen, wenn man einen Zeckenbiss bemerkt?

Prof. Dr. Flachenecker: Beobachten Sie die Stelle einige Tage. Entzündet sich die Hautregion – wird also rot, schmerzt oder juckt – gehen Sie am besten zum Arzt. Bei Fieber, Benommenheit, allgemeinem Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen oder Lähmungserscheinungen sollte ebenfalls möglichst zügig der Arzt aufgesucht werden.

Wie kann man sich vor Borreliose schützen?

Prof. Dr. Flachenecker: Eine Schutzimpfung gegen Borreliose steht in Europa nicht zur Verfügung. Eine Impfung gegen die durch Zecken übertragene Virusinfektion FSME  bietet keinen Schutz vor Borreliose. Den besten Schutz vor Borreliose bietet die Vermeidung und Früherkennung von Zeckenstichen. In der Regel werden Borrelien erst nach 24 Stunden übertragen, wird die Zecke schnell entfernt, ist also das Übertragungsrisiko der Borreliose-Erreger gering.

Walking good

Sana-Team läuft beim Liebenzeller Firmenlauf vorne mit

Jedes Jahr findet der Firmenlauf in Bad Liebenzell statt, bereits zum siebten Mal. Inzwischen ist es Tradition geworden, dass auch ein Sana-Team aus Mitarbeitern des Quellenhofs und der Sana Klinik Bad Wildbad teilnimmt.

10 auf einen Streich

Zehn Läuferinnen und Läufer des Sana-Teams stellten sich den anderen Firmenmannschaften. Wie auch schon in 2018, räumten die fitten Sana-Sportlerinnen – in der Paradedisziplin „Walking“ - wieder einmal ab. So erlief Patricia Lindecke in 39:44 Minuten den zweiten Platz bei den Frauen. Zusammen mit Brigitte Bott und Heidi Richter langte es in der Team-Wertung mit 2:06:06 zum dritten Platz.

Auch die Sana-Männer gaben ein prima Bild ab, vor allem Sebastian Lindecke, 15-Jähriger Sohn der Zweitplatzierten, siegte in der Altersklasse U18. Am Ende des Abends waren alle glücklich und erschöpft, und sich einig, auch in 2020 wieder an den Start zu gehen.



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Der Sana Pflegeanspruch

Barriere gegen Verbreitung von Keimen

Sauberkeit