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Neurologische Fortbildungen Bad Wildbad 2018

Weniger Termine – intensiveres Programm

Die Erfolgsgeschichte der neurologischen Fortbildungen in Bad Wildbad geht weiter. Aufgrund der anhalten positiven Resonanz im vergangenen Jahren haben sich die neurologischen Kliniken in Bad Wild – das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof, die neurologische Abteilung der Rommel-Klinik und die Olgabad Rehabilitationsklinik wiederum für die Fortsetzung eines gemeinsamen Fortbildungsprogramms auch in 2018 entschieden. Zielgruppe sind Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten, wobei Pflegemitarbeiter und Therapeuten im neuen Programm stärker in den Fokus rücken. Neu in 2018 ist der Veranstaltungsrhythmus: So verständigten sich der Quellenhof, das Olgabad und die Rommelklinik darauf weniger Veranstaltungen anzubieten und dafür einzelne Themen intensiver zu diskutieren und bearbeiten. Ziel ist es mit zwei bis drei Referenten Themen stärker in der Tiefe zu behandeln und weniger in der Breite.

Die drei Veranstaltungen finden jeweils mittwochs, zwischen 16 und 18 Uhr wie bisher im kleinen Festsaal des Quellenhofs, statt.

Die Termine in der Übersicht:

21.03.2018        Schmerz | Rommel-Klinik | PD Dr. O. Rommel

20.06.2018        Multiple Sklerose | Quellenhof | Prof. Dr. P. Flachenecker

17.10.2018        Zerebrovaskuläre Erkrankungen | Olgabad | Dr. S. Waibel

Einen detaillierten Ablauf mit Titel der Vorträge und Referenten stehen 4  Wochen vor jeder Veranstaltung auf der Homepage bereit.

Quellenhof erneut mit dem Zertifikat „berufundfamilie“ ausgezeichnet

Zertifikat für Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Es ist nicht immer leicht, Arbeit und Familie in Einklang zu bringen. Als Unternehmen mit hoher sozialer Verantwortung unterstützen das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof und die Sana Kliniken Bad Wildbad Mitarbeiter und Mitarbeiter beim Balanceakt zwischen Familie und Beruf, in den unterschiedlichen Lebensphasen und –bereichen.

Für die Unterstützung diese Herausforderungen zu bewältigen, wurde das Zertifikat „audit berufundfamilie“ erneut ausgestellt.

„Wir sind sehr stolz das Zertifikat nach 2012 und 2014 das dritte mal in Folge erhalten zu haben“, schwärmt Personalleiterin Rosemarie Schmid. „Die Work-Life-Balance hat bei uns einen großen Stellenwert“, berichtet Schmid weiter. So stockte die Sana Kliniken Bad Wildbad und das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof das Projektteam „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ in diesem Jahr um 2 weitere Projektmitglieder - auf nun 9 Mitglieder -  auf. Das interdisziplinäre Team besteht aus Mitarbeiterinnen aus dem ärztlichen, therapeutischen sowie pflegenden Bereich, als auch der Krankenhausverwaltung. Diese legen die Ziele für die Erreichung einer Re-Auditierung gemeinsam mit der Klinikleitung fest. Durchgeführte Maßnahmen sind beispielsweise Mitarbeiterveranstaltungen für die ganze Familie.

In Planung sind weiter das Projekt Happi (health-action-painless-protection-innovation), welches bessere Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung der Altersstruktur, der Qualifikationen und der Demografie verspricht. Daneben soll das Angebot von themenbezogenen Events im Gesundheitsmanagement ausgeweitet werden. Die nächste Re-Auditierung des Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof und der Sana Kliniken Bad Wildbad ist für 2020 geplant.

3. Platz beim Reha Zukunftspreis 2017

Team des Quellenhof erhält Auszeichnung

Zum Anlass der IQMG-Jahrestagung in Berlin (Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH) wurde am 29.11.2017 zum zweiten Mal der Reha- Zukunftspreis an das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof Bad Wildbad verliehen.

Dabei stellte Frau Ann-Christin Weiland, studierte Physiotherapeutin des Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhofs Bad Wildbad, die Studie „MS Int@kt- ein nachhaltiges internetgestütztes Trainingsprogramms für Patienten mit Multipler Sklerose und Fatigue Symptomatik“  vor. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Department für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen sowie dem Quellenhof-Team aus Bad Wildbad.

Das Studienteam wurde für diese umfassende Arbeit mit dem 3.Platz ausgezeichnet.

Im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten und einfachblinden Studie wurde die Nachhaltigkeit eines internetgestützten und durch Physiotherapeuten betreuten Trainingsprogramm bei Patienten mit Multipler Sklerose und Fatigue Symptomatik evaluiert. Dafür wurden die Probanden in einem eintägigen Seminar im NRZ Quellenhof in das Training eingeführt, das mit einfachen Mittel und individualisiert jedem zugänglich war. Voraussetzung stellte lediglich ein Internetanschluss dar. Im Rahmen der Studie führten die Patienten im häuslichen Umfeld dreimal in der Woche ca. 20 Minuten pro Tag  ein Training durch, das via Internet von Physiotherapeuten gecoacht wurde. Die Probanden meldeten ihr Training und die Trainingsbelastung den Therapeutinnen, die entsprechend der Angaben das Training anpassten.

Die Studienergebnisse belegen, dass dieses internetbasiertes Trainingsprogramm positive Effekte auf das Fortbestehen des Rehabilitationseffektes bezüglich der erhöhten Erschöpfbarkeit hat. So bietet ein computergestütztes bewegungstherapeutisches Heimtraining im Zeitalter der Digitalisierung den Patienten die Möglichkeit, mit geringem Aufwand und spezifischen Coaching zusätzlich zur Physiotherapie im Rahmen der Möglichkeiten der Fatigue Symptomatik zu trainieren. Der in vielen Studien mangelnden Compliance kann so wirksam entgegengewirkt werden. Der Schritt in eine aktive Lebensführung mit den genannten Vorteilen wird so immens erleichtert.

Es wäre wünschenswert, dass die Rentenversicherungsträger und/oder Krankenkasse den Wert dieses Trainings erkennen und finanziell unterstützen.



Kompetent, evidenzbasiert, dem Menschen zugewandt

Der Sana Pflegeanspruch

Barriere gegen Verbreitung von Keimen

Sauberkeit